Fastenzeit mal anders

Auch wer nicht religiös ist, nutzt manchmal die 40 Tage vor Ostern, um auf scheinbar unbedingt Notwendiges zu verzichten: die geliebte Schokolade, Alkohol, fettiges Essen oder Fleisch. Das ist meist hart, doch das Gefühl, es durchgehalten zu haben, gibt Körper und Geist einen richtigen Aufschub. Auf was man verzichtet, ist eigentlich egal, solange es einem wirklich wehtut. Warum dann eigentlich nicht Klamotten fasten?

Kleiderberg
Klamottenfastenzeit – machbar oder undenkbar?

Die Kampagne Modeprotest schlägt genau das vor. Im Rahmen einer „Klamottenkur“ laden die Aktionist/innen dazu ein, den Kleiderschrank während der Fastenzeit vorübergehend auf 50 Teile zu reduzieren. Weggegeben werden muss nichts, nur gut vor sich selbst versteckt, damit man nicht in Versuchung kommt. Tipps, wieviele Teile von welcher Art Kleidungsstück sinnvoll sind, liefern die Modeprotestler/innen auch gleich mit. Ist natürlich alles kein Zwang, sondern absolut freiwillig. „Der erste Schritt in Richtung nachhaltigem Konsum ist weniger Konsum“ ist das Motto. Die eigenen Konsumgewohnheiten und das Selbstbewusstsein sollen auf die Probe gestellt werden. Schließlich soll man sich trotz weniger Kleidung wohl in seiner Haut und in der Gesellschaft fühlen.

Und damit keiner durch diese Qual alleine durch muss, will Modeprotest eine richtige Bewegung daraus machen und bietet Aktionstermine an, wo man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann.

Eine tolle Aktion, finden wir! Wer sowieso fastet, kann zusätzlich zu Fleisch, Schoki oder Alkohol ja auch das mit der Kleidung ausprobieren. Und für wen es das erste Mal ist, ist es ein guter Einstieg, denn ich sage euch: 40 Tage ohne Schoki ist definitiv schlimmer. Worauf wartet ihr also noch? 😉

Hier ist der Link zur Facebook-Veranstaltung.

Alles Liebe

Britta

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