Mama, ich will jetzt nähen lernen.

Lektion Nr. 1: Nichts wird an einem Nachmittag fertig.

Näh-SessionNachdem ich bei meinem ersten DIY-Versuch bemerkt habe, dass ich viele Ideen, aber zu wenig Fertigkeiten habe, habe ich heute eine gemütliche Sonnags-Nähsession mit meiner Mama eingelegt. Folgende Projekte habe ich mitgebracht:

1. Zara-PulloverEinfacher, schwarzer Männerpullover von Zara Man, der von seinem Besitzer ungetragen aussortiert werden musste (zu klein). Gemütlich und passend zum derzeitigen Oversize-Trend, aber etwas langweilig. Deswegen hatte ich ursprünglich vor, mir schwarzen Spitzenstoff zu kaufen, den Rücken tief U-förmig auszuschneiden und diesen dort einzusetzen. Die Blümchen-Spitzenstoffe waren mir aber alle irgendwie zu niedlich. Also habe ich mich für einen interessanten löchrigen Stoff mit Dreiecks-Muster entschieden. StoffDieser Geometrie möchte ich mich anpassen und hinten und vorne Dreiecke aufnähen. Die Elemente sind fertig zugeschitten, doch da eine schwarze Borde fehlte, mussten wir dieses Projekt zunächst auf Eis legen.

2. Derselbe Zara-Man-Pullover in grün:

Zara-PulloverIch bin mir immernoch nicht sicher, ob mir der Farbton gefällt oder ob ich ihn insgeheim eklig finde. Egal – warum nicht mal an Dinge wagen, die man sich sonst nie ausgesucht hätte? Für diesen Pulli habe ich einen süßen Look geplant: Blümchenknöpfe, weiße Spitze und co.

 

Knopf

3. T-ShirtGraues Männer-T-Shirt von Jack&Jones. Nachdem ich schonmal ein T-Shirt zerschnitten habe, habe ich beschlossen, die Ränder diesmal umzunähen. Zwar trage ich das rote Top immer noch sehr gerne, habe aber nach jedem Waschen Sorge, dass die dünnen Träger irgendwann ganz ausfransen. Da das Top aber ja an de Seiten sehr weit sein wird, wird man die Naht sicherlich sehen können. Das Problem habe ich noch nicht gelöst, ich denke noch darüber nach.

Wie ihr seht, bin ich nicht sonderlich weit gekommen, obwohl wir unseren Esstisch mehr als 4 Stunden mit Nähsachen vollgeladen hatten. Doch ich habe es wenigstens geschafft, Löcher in zwei Hosen und einem Kleid zu stopfen und mein Lederarmband zu reparieren (Erfolgserlebnis!). Um auf o.g. Erkenntnis zurück zu kommen: Mein neues selbsternanntes Hobby wird mehr Zeit in Anspruch nehmen und mehr Frustration erzeugen, als ich erwartet habe. Doch ich bleibe dran 😉 Hoffentlich kann ich euch bald Ergebnisse zeigen.

Was haben meine DIY-Versuche eigentlich mit 7kleiderleben zu tun?

Ganz einfach: Ich möchte Kleidungsstücke, die nicht mehr getragen werden, so aufwerten, dass sie wieder benutzt werden. Statt mir etwas nach meinen Wünschen zu suchen und dafür stundenlang von Geschäft zu Geschäft zu rennen und viel Geld zu lassen (und dann festzustellen, dass jede zweite Frau in Bielefeld mit dem gleichen Teil rumläuft), kann ich doch genauso gut Kleidung, die schon im Umlauf ist, anpassen, verschönern und individualisieren.

Was habt ihr für DIY-Erfahrungen? Könnt ihr nähen und wenn ja, wo habt ihr es gelernt? Warum macht ihr Dinge selbst statt sie zu kaufen? Habt ihr Tipps für mich?

Alles Liebe,

Britta

One comment on “Mama, ich will jetzt nähen lernen.

  1. Ich habe mir neulich mal ein paar Jeansabgeschnitten, weil ich keine Shorts hatte. Die Hosen waren noch von Anfang der 00er Jahre, also mit Schlag ;D. Abgeschnitten, ohne umnähen, einfach ausfransen.lassen. sieht cool aus. hab mir das von ner Frendin.abgrguckt. Ansonsten hab ich mir mal.ein rmband selbstgemacht. Warum? weil ich mal.was.ganz individuelles haben.wollte. und weil ich sowas niegendwo in.den.Läden gefunden habe.

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